Gottesdienste
tatort-Gottesdienst
Nächster tatort-Gottesdienst ist am 25. März 2012, 18 Uhr
„tatort-Gottesdienste" sind die ganz besondere Art in der Lukaskirche Gottesdienst zu feiern.
"Schalten Sie sich ein ..."
Kommissar Jansen oder Kommissarin Rossbach ermitteln an Tatorten in Niederzwehren. An lokalen Schauplätzen steht Menschlichkeit auf dem Spiel. In einer Abfolge von Theaterszenen werden die Besucher mit aktuellen Lebensgeschichten konfrontiert. „Lukas-TV" eröffnet die Möglichkeit sich direkt einzuschalten. Christlicher Glaube wird so mit Alltagsgeschehen konfrontiert und hat sich zu erwähren. „Über Schatten springen", „Vermisst", „Wertpapier", „Hotel Paradiso", „Bleib gesund", „Verhängnisvoller Abend", „Abseits!", "Der Nächste bitte", "Wer die Vergangenheit stiehlt", "Kinder, Kinder!" sind die bisherigen Produktionen, die ein hochmotiviertes Team erarbeitet und Ihnen vorstellt. Livemusik einer Band oder vom Keyboard bringt in Schwingung, die Multimediawand führt an den Tatort und konfrontiert mit christlichen Grundüberzeugungen. "Wer bin ich?" fragt die „Innere Stimme" und äußert Gedanken, Sorgen, Hoffnungen der Beteiligten. Schalten Sie sich ein ... bei einem außergewöhnlichen Gottesdienst.
„Der Gottesdienst soll fröhlich sein...“
Ganz andächtig steht Lisanne da, einen kleinen Stein in den Händen. Vorsichtig und gedankenvoll legt sie ihn auf den mit einem Altartuch geschmückten Tisch. Auch die andern Kinder im Alter zwischen 5 und 9 Jahren tun das. „Das ist eines unserer Rituale“, erklärt Christa Meyer-Quast, die zusammen mit Gabriele Ringleb den Kindergottesdienst gestaltet. „Es heißt Steine und Federn. Jeder erinnert sich an die Dinge, die in der letzten Zeit wichtig für ihn waren. Belastende Ereignisse werden losgelassen, indem man einen Stein auf den Altar legt. Aber man kann sich auch an schöne Dinge erinnern dann legt man eine Feder ab. Ob man etwas dazu sagen oder erklären möchte, ist jedem Kind selbst überlassen.“
Alle 14 Tage beginnt der Kindergottesdienst um 10 Uhr.
Wir beginnen zusammen mit der "Erwachsenen-Kirche". Nach dem Beginn des Gottesdienstes wird die Kindergottesdienst-Kerze entzündet, ein Kreuz übergeben und es geht in unserem Kinderraum richtig los. Singen, Basteln, Geschichten erzählen und erleben - so macht Gottesdienst miteinander Spaß und christlicher Glaube wird kindgemäß weitergegeben.
Kontakt: Christa Meyer-Quast, Tel. 470074
Das sind unsere aktuellen Kindergottesdienstsonntage:
Am Sonntagmorgen ausschlafen,
mit der Familie frühstücken ... und dennoch Sonntag feiern.
Regelmäßig, am letzten Sonntag im Monat,
feiern wir in der Lukaskirche um 18 Uhr Gottesdienst.
Oft werden die Abendgottesdienst besonders gestaltet:
- besondere thematische Gestaltungen
- als "Tatort-Gottesdienst"
- als Taizègottesdienst im Kerzenschein.
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Datum |
Sonntag |
Zeit |
Gottesdienstart |
PfarrerIn LektorIn |
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5.02. |
Septuagesimä |
10 Uhr |
Gottesdienst |
Hüppe |
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12.02. |
exagesimä |
10 Uhr |
Gottesdienst mit Taufen |
Jungbluth |
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19.02. |
Estimihi |
10 Uhr |
Gottesdienst mit Abendmahl |
Heidrich |
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26.02. |
Invokavit |
18 Uhr |
Abendgottesdienst im Kerzen-schein in der Form von Taize |
Röder |
Wo entwickeln Sie Ehrgeiz? Der Ehrgeiz ist in verschiedenen Bereichen unseres Lebens zu Hause. Ganz klassisch ist er im Beruf anzutreffen - als Bestreben sich weiter zu entwickeln, Karriere zu machen. Oder in der Schule - als Drang, immer zu den Besten zu gehören. Auch im Sport ist er zu finden - als Antrieb, einen Wettkampf möglichst gut zu bestreiten oder gar zu gewinnen. Vielleicht kann man ihm auch im Freundeskreis begegnen, unter Nachbarn oder in der Familie - als fester Wille, den anderen zu überflügeln in der eigenen Lebensleistung.
Ehrgeiz bringt uns im Leben weiter, kann der Motor für neue Perspektiven, mutige Entscheidungen und inspirierenden Wettbewerb sein. Aber er kann unser Leben auch zerfressen und zerstören, wenn er zu sehr ins Zentrum rückt, wenn wir uns in ihn verbeißen - und es nur noch um das eigene Vorwärtskommen um jeden Preis, zur Not auch auf Kosten anderer geht.
Doch was ist Ehrgeiz eigentlich? „Ehrgeiz" stammt aus dem Bedeutungsumfeld des Wortes „Geiz". Es ist aus dem Althochdeutschen von „gite", der „Gier" herzuleiten. Ehrgeiz ist nichts Anderes als die „Gier nach Ehre", also nach Macht, Ruhm, Erfolg und anderem mehr.
Wer ehrgeizig ist, möchte auf den ersten Blick betrachtet im Leben weiterkommen, seine Position verbessern. Doch oft steckt in dieser Gier auch eine tiefe Sehnsucht: Nach Anerkennung, Selbstsein, Liebe, Bewunderung. Daher ist es wichtig, zwischen echtem und falschem Ehrgeiz zu unterscheiden. Der echte Ehrgeiz verfolgt erreichbare Ziele. Erlangte Erfolge befriedigen und spornen zu neuen Zielen an. Das Scheitern zerstört aber nicht das Selbst, weil es nicht vom Ehrgeiz abhängig ist. Der falsche Ehrgeiz hingegen setzt die Erwartungen an sich selbst und die eigenen Ziele immer höher, so dass eine Spirale entsteht, in der es nur eine Richtung gibt: Nach oben. Werden die Erwartungen nicht erfüllt, die Ziele nicht erreicht, ist der Sturz tief. Zuviel Ehrgeiz kann sogar zu chronischen Erkrankungen führen, wie zwei Wissenschaftler der British-Columbia-Universität in Vancouver in einer psychologischen Studie kürzlich nachwiesen.
Doch die Grenze ist schmal: Zu sehr greifen hier die Maxime der Leistungsgesellschaft. Wer etwas leisten will, muss Ehrgeiz haben. Kommt der Erfolg dazu, bleiben Bewunderung und Anerkennung nicht aus. Sie basieren jedoch auf einer Vor-Leistung, die erst erbracht werden will. Wer sich von dieser Kausalkette abhängig macht, kann Schaden an Leib und Seele erleiden - wenn nämlich Bewunderung und Anerkennung mangels Erfolgs trotz des Ehrgeizes ausblieben.
Vielleicht ist die Passionszeit eine gute Gelegenheit, einige Wochen lang bewusst auf falschen Ehrgeiz zu verzichten. Einfach das, was uns geschenkt ist, als „gut genug" anzunehmen. Zu erfahren, dass wirkliches Lebensglück unverfügbar ist. Denn weit jenseits allen Strebens, Machens und Tuns hat Gott uns zugesagt, dass wir als Menschen einen Wert an sich haben: Eben so, wie wir sind. Mit unserem ganz persönlichen Aussehen und Charakter. „Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt", so preist der Sänger des 8. Psalms den Menschen als Gottes gute Schöpfung. Lassen wir uns das „gut genug" sein!
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrer
Dr. Rüdiger Jungbluth
Den Alltag unterbrechen - innehalten.
Das Weltgeschehen bedenken - ins Gespräch kommen.
Eine Kerze entzünden - Anliegen vor Gott bringen
Wöchtlichlich, dienstags um 19 Uhr, findet in der Lukaskirche ein Friedensgebet statt.



